UNESCO-ERBE
Das Gebiet von Biella gehört zu den wenigen Gebieten im Piemont und in ganz Italien mit mehreren UNESCO-Welterbestätten.
Im Jahr 2019 hat die Stadt Biella die prestigevolle Auszeichnung als UNESCO-Kreativstadt erhalten und gehört nun zu einem Netzwerk von 246 Städten, davon 11 in Italien, die sich das Ziel gesetzt haben, Kreativität und kulturelle Industrie ins Zentrum ihrer lokalen Entwicklungsstrategien zu stellen und aktiv an gemeinsamen internationalen Projekten zusammenzuarbeiten.
Das Marienheiligtum Oropa gehörte bereits 2003 zu diesem Netzwerk, da es Teil des Systems der „Sacri Monti des Piemonts und der Lombardei“ ist. Weitere Standorte sind Varallo, Orta San Giulio, Crea, Belmonte, Ghiffa und Domodossola im Piemont sowie Varese und Ossuccio in der Lombardei.
Der Lago di Viverone wurde hingegen im Juni 2011 in die Liste der „Prähistorische Pfahlbauten des Alpenbogens“ der UNESCO aufgenommen, die 111 Pfahlbaudörfern aus der Vorgeschichte in Italien, Österreich, Frankreich, Deutschland und Slowenien umfasst. Es handelt sich um Pfahlbauten aus der Bronzezeit (ca. 1650 - 1350 v. Chr.), die bis ins mittlere Neolithikum und in die späte Bronzezeit (ca. 1000 v. Chr.) bewohnt waren. In Viverone erzählt eine Museumsausstellung in einem Dokumentationszentrum neben dem Gemeindeamt in Via Umberto I die Geschichte dieses versunkenen Schatzes und zeigt einige der am Grund des Sees gefundene Fundstücke.